Statt Einwegpads funktionieren weiche, genähte Stoffrondelle aus alter Baumwolle hervorragend. Befeuchtet mit lauwarmem Wasser oder einem Tropfen mildem Öl, lösen sie Make‑up sanft. Nach dem Ritual wandern sie in ein Waschsäckchen, werden bei niedriger Temperatur gereinigt und wieder eingesetzt. So schrumpft der Mülleimer, die Haut freut sich über weniger Reibung, und du entwickelst eine liebevolle Routine. Ein kleiner Korb auf dem Waschbecken hält frische und benutzte Tücher getrennt und aufgeräumt.
Shampoobars, feste Spülung, handgesiedete Seife: konzentrierte Rezepturen ohne Wasseranteil sparen Verpackung und Platz. Gelagert auf einer Abtropfschale aus Holz halten sie lange und reisen problemlos im Seifensäckchen. Duftfrei oder sanft beduftet, oft palmölfrei, häufig lokal produziert. Die Umstellung gelingt leichter, wenn du eine Übergangsphase planst und die Kopfhaut sanft entgiftest. Weniger Flaschen bedeutet mehr Übersicht im Bad, weniger Plastik im Alltag und eine haptische, sinnliche Pflege, die ehrlich wirkt.
Ein Sicherheitsrasierer aus Metall hält beinahe ein Leben lang, die dünnen Klingen lassen sich recyceln, gesammelt in einer Dose. In Kombination mit fester Rasierseife entsteht dichter, cremiger Schaum, der die Haut schützt und die Klinge sanft gleiten lässt. Nach der Rasur beruhigt ein Spritzer kaltes Wasser und ein Tropfen leichtes Öl. Das Ritual wirkt erdend, reduziert Kosten und Müll, und schenkt dem Morgen einen achtsamen, sorgfältigen Start, fern von Hektik.
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